Rechtliches
Impressum
Angaben gemäß § 5 DDG
Leon Kusch
Kusch-iT · Einzelunternehmen
Fritz-Fischer-Str. 1
79379 Müllheim i. M.
Telefon: 0173 2979861
E-Mail: kontakt@kusch-it.de
Website: www.kusch-it.de
Umsatzsteuer
Als Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG berechne ich keine Umsatzsteuer. Eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer wird daher nicht geführt.
Verbraucherstreitbeilegung
Ich bin nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Datenschutzerklärung
1. Verantwortlicher
Leon Kusch, Kusch-iT, Fritz-Fischer-Str. 1, 79379 Müllheim i. M.
Telefon 0173 2979861 · E-Mail kontakt@kusch-it.de
2. Hosting und Server-Logfiles
Diese Website wird bei der STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin gehostet. Beim Aufruf der Seite erfasst der Server automatisch Zugriffsdaten (Logfiles): IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Datei, übertragene Datenmenge, Statusmeldung, Browsertyp und Betriebssystem.
Zweck: sicherer und störungsfreier Betrieb der Website, Abwehr von Angriffen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem technisch fehlerfreien und sicheren Auftritt).
Speicherdauer: Die Logfiles werden nach spätestens 7 Tagen gelöscht und nicht mit anderen Daten zusammengeführt.
3. Kontaktformular, E-Mail und Telefon
Über das Kontaktformular auf dieser Website können Sie mich um einen Rückruf bitten. Erhoben werden dabei ausschließlich die vier Angaben, die Sie selbst eintragen: Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und der Grund Ihrer Anfrage. Alle vier sind erforderlich, damit ich Sie zurückrufen und – falls ich Sie telefonisch nicht erreiche – auch schriftlich antworten kann. Weitere Angaben verlange ich nicht; ein Benutzerkonto oder eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zweck: Rückruf sowie Bearbeitung und Beantwortung Ihrer Anfrage.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Anbahnung oder Durchführung eines Vertrags), im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen).
Verarbeitung: Ihre Eingaben werden verschlüsselt (HTTPS) übertragen und unmittelbar als E-Mail an mein Postfach bei der STRATO GmbH weitergeleitet; die Übergabe an den Mailserver erfolgt ebenfalls verschlüsselt. Eine Speicherung der Nachrichten auf dem Webserver findet nicht statt, eine Datenbank wird nicht verwendet.
Spamschutz: Zur Abwehr automatisierter Massenanfragen begrenzt das Formular die Zahl der Sendevorgänge. Dafür wird Ihre IP-Adresse ausschließlich in Form eines nicht rückrechenbaren Prüfwerts (HMAC-Hash) zusammen mit dem Zeitpunkt der Absendung gespeichert und spätestens nach 24 Stunden gelöscht; die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb der Website). Dienste Dritter – etwa Google reCAPTCHA – kommen dabei nicht zum Einsatz, und es werden hierfür keine Cookies gesetzt.
Löschung: Ich lösche Ihre Anfrage, sobald sie erledigt ist, spätestens 6 Monate nach dem letzten Kontakt; kommt ein Auftrag zustande, gelten die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.
Alternativ erreichen Sie mich weiterhin per E-Mail oder telefonisch. Dabei erhalte ich nur die Angaben, die Sie mir dabei selbst mitteilen.
4. Vertragsabwicklung und Rechnungsstellung
Kommt ein Auftrag zustande, verarbeite ich die dafür erforderlichen Daten: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Angaben zum Gerät und zur erbrachten Leistung sowie Rechnungs- und Zahlungsdaten.
Zweck: Durchführung und Abrechnung des Vertrags sowie Erfüllung steuer- und handelsrechtlicher Pflichten.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag) und Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (gesetzliche Aufbewahrungspflichten).
Empfänger: Soweit ich für die Buchführung einen Steuerberater beauftrage, erhält dieser die dafür erforderlichen Rechnungsdaten; ferner das Finanzamt, soweit gesetzlich vorgeschrieben.
Speicherdauer: Rechnungen und Buchungsbelege bewahre ich für die Dauer der handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen auf; danach werden die Daten gelöscht.
Sind Sie zur Angabe verpflichtet? Nein – die Angabe Ihrer Daten ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Für einen Vertrag sind Name, Anschrift und eine Kontaktmöglichkeit allerdings erforderlich: Ohne diese Angaben kann ich weder einen Auftrag annehmen noch eine ordnungsgemäße Rechnung ausstellen. Alles Weitere ist freiwillig, und Nachteile entstehen Ihnen daraus nicht.
5. E-Mail-Kommunikation
Meine E-Mail-Postfächer werden ebenfalls bei der STRATO GmbH betrieben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO. Bitte beachten Sie: Unverschlüsselte E-Mails sind auf dem Transportweg nicht vollständig gegen Kenntnisnahme geschützt.
6. Daten auf Ihren Geräten und Datenträgern
Bei Einrichtung, Reparatur, Datensicherung oder Datenrettung kann ich technisch bedingt Zugriff auf Ihre persönlichen Daten haben (Dateien, Fotos, E-Mails, Zugangsdaten). Dabei gilt:
• Ich sehe mir nur an, was zur Erledigung des Auftrags nötig ist.
• Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und nicht für eigene Zwecke ausgewertet.
• Arbeitskopien und Sicherungen, die ich für die Bearbeitung anlege, lösche ich nach Übergabe des Geräts, spätestens nach 30 Tagen – sofern Sie nichts anderes wünschen.
• Zugangsdaten verwende ich ausschließlich für den Auftrag und bewahre sie nicht dauerhaft auf.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Auftrags). Bei privaten Kunden unterliegen die auf dem Gerät gespeicherten Daten für den Kunden selbst regelmäßig der Haushaltsausnahme (Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO). Soweit ich im Rahmen eines Auftrags im Auftrag eines Verantwortlichen personenbezogene Daten verarbeite (insbesondere bei Geschäftskunden, z. B. bei Fernwartung, Administration oder Datenrettung), schließe ich den erforderlichen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ab.
7. Fernwartung
Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch unterstütze ich Sie per Fernwartung. Je nach Situation setze ich dafür eine der folgenden Anwendungen ein:
• AnyDesk – AnyDesk Software GmbH, Türlenstraße 2, 70191 Stuttgart
• TeamViewer – TeamViewer Germany GmbH, Bahnhofsplatz 2, 73033 Göppingen
• Windows-Schnellhilfe (in Windows enthalten) – Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, Irland
Welches der Programme im Einzelfall zum Einsatz kommt, entscheide ich nach den technischen Gegebenheiten Ihres Geräts und stimme es vor der Sitzung mit Ihnen ab.
Eine Sitzung kommt nur zustande, wenn Sie mir aktiv eine Sitzungs-ID bzw. einen Sicherheitscode mitteilen. Sie sehen den Bildschirm während der gesamten Sitzung mit und können die Verbindung jederzeit trennen. Die Verbindung ist bei allen genannten Anwendungen verschlüsselt. Aufzeichnungen der Sitzung fertige ich nicht an. Während der Sitzung kann ich technisch bedingt Zugriff auf die auf Ihrem Gerät gespeicherten Daten haben; insoweit gilt Abschnitt 6 entsprechend.
Zweck: Erbringung der von Ihnen beauftragten Unterstützungsleistung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung des Auftrags).
AnyDesk und TeamViewer sind Programme der jeweiligen Anbieter; die Windows-Schnellhilfe ist eine in Ihrem Betriebssystem enthaltene Funktion. Für die Verarbeitung durch die jeweiligen Anbieter gelten deren Datenschutzbestimmungen. Hinweise zu Drittländern finden Sie in Abschnitt 10.
8. Cookies, Schriften, Drittanbieter
Diese Website bindet keine Inhalte von Drittanbietern ein – keine externen Schriftarten, keine Karten, keine Videos, keine Social-Media-Plugins. Alle Bestandteile der Seite werden ausschließlich von meinem Server geladen. Es findet keine Analyse, keine Reichweitenmessung und kein Tracking statt.
Beim bloßen Aufruf dieser Seite wird nichts auf Ihrem Gerät gespeichert. Erst wenn Sie selbst einen der beiden Knöpfe betätigen, wird die dazugehörige Angabe abgelegt – jeweils im lokalen Speicher des Browsers und zusätzlich als Cookie, damit Ihre Auswahl auch in einem zweiten Tab gilt:
• kuschit-theme – wird gesetzt, wenn Sie über den Umschalt-Knopf die helle oder dunkle Ansicht wählen. Der Wert besteht ausschließlich aus „light" oder „dark".
• kuschit-hint-seen – wird gesetzt, wenn Sie den einmaligen Hinweis auf die dunkle Ansicht selbst schließen („Nein, danke", „Dunkle Ansicht testen" oder Klick daneben). Der Wert besteht ausschließlich aus einer „1" und bewirkt allein, dass Ihnen derselbe Hinweis nicht bei jedem Besuch erneut angezeigt wird.
Beide Angaben bestehen nur aus dieser einen Information, enthalten keine Kennung, mit der Sie wiedererkannt werden könnten, und werden weder an mich noch an Dritte übertragen. Das Cookie läuft nach einem Jahr ab; der Eintrag im lokalen Speicher des Browsers bleibt so lange bestehen, bis Sie ihn löschen.
Warum es dafür kein Einwilligungsbanner gibt: Beide Werte werden nur als unmittelbare Folge einer Handlung gesetzt, die Sie selbst vorgenommen haben, und halten allein deren Ergebnis fest. Sie sind damit erforderlich, um Ihnen die Seite so bereitzustellen, wie Sie es ausdrücklich gewünscht haben (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Eine Wiedererkennung oder Auswertung Ihres Verhaltens ist damit nicht verbunden.
Sie können die Angaben jederzeit über die Einstellungen Ihres Browsers löschen. Die Seite funktioniert danach unverändert und startet lediglich wieder in der Standardansicht.
9. Sicherheit der Verarbeitung
Ich treffe technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um Ihre Daten zu schützen. Dazu gehören insbesondere: durchgehend verschlüsselte Übertragung der Website über HTTPS (TLS), Transportverschlüsselung der E-Mail-Kommunikation, soweit die Gegenstelle sie unterstützt, Zugangsdaten und Protokolle außerhalb des öffentlich abrufbaren Bereichs sowie sparsame Speicherung: Es wird nur erhoben, was zur Erledigung Ihres Anliegens nötig ist.
Ein vollständiger Schutz vor sämtlichen Risiken ist bei der Übertragung über das Internet nach dem Stand der Technik nicht möglich.
10. Empfänger, Drittländer, automatisierte Entscheidungen
Außer den oben genannten Dienstleistern und dem in Abschnitt 4 genannten Steuerberater gebe ich Ihre Daten nicht weiter.
Eine Ausnahme – Referenzen: Habe ich für Sie eine Website erstellt, möchte ich diese Arbeit als Referenz zeigen dürfen und dabei Ihren Namen nennen. Das geschieht nur, wenn Sie zuvor ausdrücklich zugestimmt haben. Rechtsgrundlage ist dann Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Sie können diese Einwilligung jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen – eine formlose Nachricht genügt; ich entferne die Nennung dann umgehend. Ohne Ihre Zustimmung nenne ich Sie nicht.
Drittländer: Website und E-Mail-Postfächer werden bei der STRATO GmbH in Deutschland betrieben; eine Übermittlung in ein Drittland findet dabei nicht statt.
AnyDesk und TeamViewer sind Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Die Verbindung zwischen Ihrem und meinem Gerät wird jedoch über das weltweite Servernetz des jeweiligen Anbieters vermittelt; dabei lässt sich im Einzelfall nicht ausschließen, dass ein Vermittlungsserver außerhalb der EU bzw. des EWR liegt. Die Sitzung ist bei beiden Anwendungen durchgehend verschlüsselt, sodass diese Server ausschließlich verschlüsselte Daten weiterleiten und deren Inhalt nicht einsehen können.
Setze ich die in Windows enthaltene Schnellhilfe ein, kann es zu einer Verarbeitung durch Microsoft und damit zu einer Übermittlung in die USA kommen. Es gelten insoweit die Datenschutzbestimmungen von Microsoft.
Wenn Sie eine Verarbeitung außerhalb der EU sicher ausschließen möchten, sagen Sie mir das bitte vor der Sitzung. Fernwartung ist dann nicht der richtige Weg – ich komme in diesem Fall zu Ihnen vor Ort oder leite Sie telefonisch an.
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling findet nicht statt.
11. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Beruht eine Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung, können Sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
Widerspruchsrecht: Sie können einer Verarbeitung, die auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht, jederzeit aus Gründen widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.
Eine formlose E-Mail an kontakt@kusch-it.de genügt.
12. Beschwerderecht
Sie können sich jederzeit bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Zuständig ist:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg
Heilbronner Straße 35, 70191 Stuttgart (Post: Postfach 10 29 32, 70025 Stuttgart)
Telefon 0711 615541-0 · poststelle@lfdi.bwl.de
Stand: August 2026
AGB
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über Leistungen von Leon Kusch, Kusch-iT, Fritz-Fischer-Str. 1, 79379 Müllheim i. M. („Anbieter“) mit seinen Kundinnen und Kunden („Kunde“). Der Anbieter weist den Kunden vor Vertragsschluss auf diese Bedingungen hin und macht sie in zumutbarer Weise zugänglich (auf dieser Website sowie bei Terminen vor Ort in Papierform); sie werden nur wirksam einbezogen, wenn der Kunde vor Vertragsschluss die Möglichkeit hatte, von ihnen Kenntnis zu nehmen.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
(3) Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
§ 2 Vertragsschluss
(1) Angaben auf dieser Website sind unverbindlich und stellen kein bindendes Angebot dar.
(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter den Auftrag bestätigt – telefonisch, per E-Mail oder durch Unterzeichnung des Auftragsformulars – oder wenn er mit der Leistung beginnt.
(3) Bei Aufträgen, die beim Kunden vor Ort erteilt werden, erhält der Kunde eine Abschrift des Auftrags in Papierform.
§ 3 Leistungen
(1) Der Anbieter erbringt IT-Dienstleistungen für Privat- und Kleingewerbekunden, insbesondere Einrichtung und Betreuung von PCs, Notebooks, Netzwerken und WLAN, Installation und Aktualisierung von Software, Erkennung und Entfernung von Schadsoftware sowie Beseitigung von Leistungsproblemen, Einrichtung von Datensicherungen, allgemeine Anwenderunterstützung, Unterstützung per Fernwartung, Beratung, Beschaffung und Einrichtung von Hardware sowie die Erstellung und Überarbeitung von Websites (§ 18).
(2) Hardware-Reparaturen beschränken sich auf den Austausch kompletter Baugruppen (z. B. Akku, Tastatur, Arbeitsspeicher, Datenträger, Lüfter). Nicht zum Leistungsangebot gehören der Austausch von Hauptplatinen (Mainboards) und Reparaturen auf Bauteilebene (z. B. Löt- und Platinenarbeiten, Chip- und Buchsenwechsel), Arbeiten an der festen Elektroinstallation von Gebäuden sowie Tätigkeiten, die eine besondere behördliche Zulassung erfordern.
(3) Ob im Einzelfall ein Dienst- oder ein Werkvertrag vorliegt, richtet sich nach dem Inhalt der vereinbarten Leistung. Bei Analyse und Fehlersuche wird in der Regel ein sorgfältiges Tätigwerden geschuldet, nicht ein bestimmter Erfolg. Wird dagegen ausdrücklich ein konkretes, funktionsfähiges Ergebnis vereinbart (z. B. eine bestimmte Reparatur), kann ein Werkvertrag mit Erfolgsbezug vorliegen. Was jeweils gilt, wird vor Beginn besprochen.
(4) Der Austausch von Bauteilen kann dazu führen, dass eine bestehende Herstellergarantie erlischt. Der Anbieter weist den Kunden hierauf vor Beginn der Arbeiten hin.
§ 4 Preise und Kostenvoranschläge
(1) Die Vergütung erfolgt nach Zeitaufwand zum Stundensatz von 70,00 € oder als zuvor vereinbarte Pauschale. Abgerechnet wird im 15-Minuten-Takt: Jede angefangene Viertelstunde wird als volle Viertelstunde berechnet (Beispiel: bei 18 Minuten werden 30 Minuten berechnet). Der genaue Aufwand wird nachvollziehbar ausgewiesen.
(2) Für die erste Anfahrt zum Einsatzort berechnet der Anbieter eine Anfahrtspauschale von 10,00 €. Damit sind Einsatzorte bis 10 Kilometer Entfernung vom Geschäftssitz des Anbieters abgedeckt. Ab dem elften Kilometer werden zusätzlich 0,50 € je Kilometer berechnet. Maßgeblich ist die einfache Entfernung nach der kürzesten üblichen Straßenverbindung.
(3) Jede weitere Fahrt, die zur Durchführung desselben Auftrags erforderlich ist – etwa die Rücklieferung eines Geräts oder ein Folgetermin –, wird als Fahrzeit nach Absatz 1 berechnet. Der Anbieter weist den Kunden auf zusätzliche Fahrten vorher hin.
(4) Alle Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weist der Anbieter keine Umsatzsteuer aus.
(5) Die telefonische Erstberatung ist kostenlos.
(6) Kostenvoranschläge sind unverbindlich und kostenlos, sofern nichts anderes vereinbart ist. Zeichnet sich ab, dass der veranschlagte Aufwand um mehr als 15 % überschritten wird, informiert der Anbieter den Kunden vorher und holt dessen Zustimmung ein.
(7) Auslagen für Hardware, Ersatzteile und Lizenzen werden gesondert berechnet.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt den für die Arbeiten erforderlichen Zugang zu Räumen, Geräten und Systemen bereit und teilt die notwendigen Zugangsdaten mit.
(2) Der Kunde sichert seine Daten vor Beginn der Arbeiten selbst, soweit ihm das möglich und zumutbar ist. Eine zusätzliche Sicherung durch den Anbieter ersetzt diese Obliegenheit nicht (§ 6 dieser Bedingungen).
(3) Der Kunde versichert, über gültige Lizenzen für die eingesetzte Software zu verfügen und dass die auf den Geräten gespeicherten Daten rechtmäßig sind. Fehlen Lizenzen, kann der Anbieter die Arbeit ablehnen.
(4) Entsteht dem Anbieter Mehraufwand, weil der Kunde seine Mitwirkungspflichten nicht erfüllt, kann dieser Mehraufwand zum Stundensatz nach § 4 Abs. 1 berechnet werden.
§ 6 Datensicherung
(1) Vor Arbeiten, bei denen ein Datenverlust nicht ausgeschlossen werden kann, bietet der Anbieter eine Sicherung der betroffenen Daten an, soweit dies technisch möglich ist. Der dafür nötige Aufwand wird nach Zeitaufwand gesondert berechnet.
(2) Verzichtet der Kunde auf eine Sicherung oder ist sie technisch nicht möglich (z. B. bei einem defekten Datenträger), wird dies im Auftragsformular festgehalten. Dem Kunden ist in diesem Fall bewusst, dass Daten verloren gehen können.
(3) Ein Verzicht auf die Datensicherung sowie eine unterlassene eigene Sicherung des Kunden können sich als Mitverschulden nach § 254 BGB auf die Höhe eines Schadensersatzanspruchs auswirken. Die Haftungsregelung in § 12 dieser Bedingungen bleibt unberührt.
§ 7 Datenrettung
(1) Die Datenrettung wird als Dienstvertrag erbracht. Geschuldet ist ein fachgerechtes, sorgfältiges Bemühen um die Wiederherstellung, nicht der Wiederherstellungserfolg. Der Anbieter versucht, Daten von Datenträgern ohne mechanischen oder elektronischen Defekt wiederherzustellen (z. B. bei versehentlich gelöschten Dateien, beschädigten Partitionen, formatierten Laufwerken oder nicht mehr startenden Systemen). Ein Erfolg kann jedoch auch bei einem äußerlich intakten Datenträger nicht zugesichert werden. Daten können endgültig verloren sein – etwa weil sie bereits überschrieben wurden (auch durch automatische Vorgänge wie SSD-TRIM), weil sie verschlüsselt sind oder weil die zur Wiederherstellung nötigen Dateisystem-Strukturen fehlen. Ob und in welchem Umfang eine Wiederherstellung möglich ist, lässt sich daher erst nach einer Prüfung abschätzen.
(2) Bei physisch beschädigten Datenträgern – etwa nach Sturz, Feuchtigkeitseinwirkung, bei mechanischen Geräuschen oder ausbleibender Reaktion – erbringt der Anbieter keine Datenrettung, sondern verweist den Kunden auf ein spezialisiertes Datenrettungslabor. Dieser Hinweis erfolgt vor Beginn kostenpflichtiger Arbeiten.
(3) Der Kunde ist gehalten, den betroffenen Datenträger nach dem Datenverlust nicht weiter zu nutzen und keine Wiederherstellungsversuche mit eigener Software vorzunehmen, da dies die Erfolgsaussichten erheblich verringern kann.
(4) Die Übernahme erfolgt nach Prüfung im Einzelfall; auf die Erfolgsaussichten wird vorher hingewiesen. Der vereinbarte Aufwand ist auch dann zu vergüten, wenn Daten nicht oder nur teilweise wiederhergestellt werden können.
(5) Wiederhergestellte Daten werden auf einem vom Kunden gestellten oder gesondert berechneten Datenträger übergeben. Arbeitskopien löscht der Anbieter nach Übergabe, spätestens nach 30 Tagen.
§ 8 Arbeiten in der Werkstatt, Hol- und Bringservice
(1) Kann eine Arbeit nicht vor Ort erledigt werden, nimmt der Anbieter das Gerät nach Absprache mit. Für die erste Anfahrt gilt die Anfahrtspauschale nach § 4 Abs. 2; die Rücklieferung wird als Fahrzeit nach § 4 Abs. 3 berechnet.
(2) Nach Abschluss der Arbeiten informiert der Anbieter den Kunden und stimmt mit ihm einen Termin für die Rücklieferung ab; alternativ kann eine Abholung durch den Kunden vereinbart werden.
(3) Ist der Kunde innerhalb von sieben Tagen nach der Fertigmeldung nach mindestens zwei Kontaktversuchen in Textform nicht erreichbar, sodass keine Übergabe erfolgen kann, kann der Anbieter ab dem achten Tag für die weitere Aufbewahrung des Geräts in seiner Werkstatt eine Pauschale von 2,00 € je angefangenem Kalendertag berechnen, insgesamt jedoch höchstens 100,00 €. Zeiten, die der Anbieter zu vertreten hat, bleiben dabei außer Betracht. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand entstanden ist.
(4) Wird das Gerät auch zwölf Monate nach der Fertigmeldung trotz Aufforderung nicht übernommen, ist der Anbieter nach vorheriger Androhung in Textform und Ablauf einer weiteren angemessenen Frist berechtigt, es nach den gesetzlichen Vorschriften zu verwerten. Ein Erlös wird nach Abzug offener Forderungen und Verwertungskosten an den Kunden ausgekehrt.
§ 9 Software und Lizenzen
(1) Software wird nur installiert, wenn der Kunde über die erforderlichen Lizenzen verfügt oder sie über den Anbieter erwirbt. Für die Einhaltung der Lizenzbedingungen ist der Kunde verantwortlich.
(2) Für Software von Drittanbietern gelten deren Lizenz- und Nutzungsbedingungen. Für Programmfehler des jeweiligen Herstellers übernimmt der Anbieter keine Gewähr. Wählt der Anbieter die Software jedoch selbst aus, installiert oder konfiguriert er sie und schuldet er einen bestimmten funktionsfähigen Zustand, so bleibt seine Verantwortung für die fachgerechte Auswahl, Installation und Einrichtung hiervon unberührt.
§ 10 Hardware: Gewährleistung und Eigentumsvorbehalt
(1) Für gelieferte Hardware gilt die gesetzliche Gewährleistung. Herstellergarantien gelten zusätzlich und werden an den Kunden weitergereicht.
(2) Gelieferte Hardware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.
(3) Bei gebrauchter Hardware kann die Verjährungsfrist für Mängelansprüche auf ein Jahr verkürzt werden, wenn dies vor Vertragsschluss ausdrücklich mitgeteilt und gesondert vereinbart wurde.
(4) Der Anbieter beschreibt den Zustand gebrauchter Geräte vor Vertragsschluss, einschließlich bekannter Gebrauchsspuren und Einschränkungen. Soll die Beschaffenheit von der bei gleichartigen Geräten üblichen abweichen, wird der Kunde hierüber vor Abgabe seiner Vertragserklärung eigens in Kenntnis gesetzt und die Abweichung ausdrücklich und gesondert vereinbart (§ 476 Abs. 1 Satz 2 BGB).
(5) Datenträger gebrauchter Geräte werden vor der Weitergabe nach dem Stand der Technik gelöscht.
(6) Der Anbieter unterhält kein Ladengeschäft und keine Annahmestelle. Im Rahmen eines Auftrags nimmt er ausgetauschte Altbatterien und Altakkus sowie ausgebaute Altteile und Elektro-Altgeräte auf Wunsch des Kunden unentgeltlich mit und führt sie der ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Außerhalb eines Auftrags besteht kein Rücknahmeangebot; hierfür stehen die kommunalen Sammelstellen und die Rücknahmestellen des Handels zur Verfügung. Einzelheiten und Sicherheitshinweise stehen im Abschnitt „Altbatterien & Altgeräte" im Fußbereich der Website.
§ 11 Mängel bei Werkleistungen
(1) Ist ausnahmsweise eine Werkleistung mit Erfolgsbezug vereinbart, hat der Kunde bei einem Mangel zunächst Anspruch auf Nacherfüllung.
(2) Der Kunde zeigt Mängel möglichst zeitnah an und beschreibt sie nachvollziehbar. Die gesetzlichen Verjährungsfristen bleiben unberührt.
(3) Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu.
§ 12 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht – also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Absätzen. Der Höhe nach ist die Haftung auf den Aufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre. Diese betragsmäßige Begrenzung gilt nicht in den Fällen des Absatzes 1 – bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie bleibt es bei der unbeschränkten Haftung.
(5) Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 13 Zahlung
(1) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(2) Bei Aufträgen mit erheblichem Materialanteil kann eine Anzahlung verlangt werden.
(3) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 14 Termine und Absagen
(1) Termine werden individuell vereinbart. Zeitangaben sind unverbindliche Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
(2) Eine Absage ist bis zum vereinbarten Termin kostenfrei möglich. Um rechtzeitige Mitteilung wird gebeten.
§ 15 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Verträgen, die im Fernabsatz (z. B. telefonisch oder per E-Mail) oder außerhalb der Geschäftsräume des Anbieters (z. B. beim Kunden zu Hause) geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten, Ausnahmen und das Muster-Widerrufsformular finden Sie in der Widerrufsbelehrung, die Bestandteil dieser Bedingungen ist.
§ 16 Vertraulichkeit
Der Anbieter behandelt alle im Rahmen des Auftrags bekannt gewordenen Daten, Zugangsdaten und Informationen vertraulich und gibt sie nicht an Dritte weiter. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten regelt die Datenschutzerklärung.
§ 17 Auftragsverarbeitung
(1) Verarbeitet der Anbieter im Rahmen eines Auftrags personenbezogene Daten im Auftrag eines Kunden, der Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist – insbesondere bei Geschäftskunden, etwa bei Fernwartung, Systemadministration, Einrichtung von Datensicherungen oder Datenrettung –, schließen die Parteien vor Beginn der Tätigkeit einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO in Textform.
(2) Bei Kunden, die Verbraucher sind, ist ein solcher Vertrag regelmäßig nicht erforderlich, weil die auf den Geräten gespeicherten Daten für den Kunden selbst der Haushaltsausnahme nach Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO unterfallen.
§ 18 Erstellung von Websites
(1) Bei der Erstellung oder Überarbeitung von Websites erbringt der Anbieter die technische Umsetzung und die Gestaltung. Umfang und Festpreis werden vorab vereinbart.
(2) Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte stellt der Kunde bereit. Er versichert, dass er zu deren Nutzung berechtigt ist und keine Rechte Dritter verletzt werden. Für die Inhalte seiner Website sowie für ein vollständiges Impressum und eine Datenschutzerklärung ist der Kunde selbst verantwortlich.
(3) Der Anbieter haftet nicht für die vom Kunden bereitgestellten Inhalte. Werden deswegen Ansprüche Dritter gegen den Anbieter erhoben, stellt der Kunde ihn davon frei.
(4) Mitwirkung und Änderungswünsche. Der Kunde stellt die Inhalte innerhalb der vereinbarten Frist bereit. Im Festpreis sind zwei Korrekturschleifen enthalten; darüber hinausgehende Änderungswünsche werden nach § 4 Abs. 1 dieser Bedingungen berechnet.
(5) Abnahme. Nach Fertigstellung fordert der Anbieter den Kunden in Textform zur Abnahme auf. Die Website gilt als abgenommen, wenn der Kunde die Abnahme nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Aufforderung unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert. Auf diese Folge weist der Anbieter den Kunden in der Abnahmeaufforderung gesondert in Textform hin (§ 640 Abs. 2 BGB). Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
(6) Nutzungsrechte. Mit Abnahme und vollständiger Bezahlung räumt der Anbieter dem Kunden das räumlich und zeitlich unbeschränkte, einfache und übertragbare Recht ein, die erstellte Website zu nutzen, zu bearbeiten und durch Dritte weiterentwickeln zu lassen. Für eingesetzte Komponenten Dritter (z. B. Open-Source-Software, Schriften, Bildmaterial) gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen; der Anbieter benennt sie auf Wunsch. Zugangsdaten und, soweit vorhanden, die Quelldateien übergibt der Anbieter mit der Abnahme.
(7) Laufender Betrieb und Aktualisierungen. Hosting und Domain sind nicht im Festpreis enthalten; sie werden gesondert vereinbart oder vom Kunden selbst beschafft. Gleiches gilt für inhaltliche Pflege und Weiterentwicklung, die über die Fertigstellung hinausgehen. Ist der Kunde Verbraucher, gelten für die Website als digitales Produkt die §§ 327 ff. BGB einschließlich der Aktualisierungspflicht nach § 327f BGB. Diese gesetzliche Pflicht bleibt unberührt; von ihr kann nur nach den Voraussetzungen des § 327h BGB abgewichen werden, also durch gesonderte Vereinbarung im Einzelfall, nicht über diese Bedingungen. Für eine darüber hinausgehende laufende Betreuung bietet der Anbieter einen gesonderten Vertrag an.
(8) Kündigung. Das Recht des Kunden, den Vertrag jederzeit nach § 648 BGB zu kündigen, bleibt unberührt. In diesem Fall steht dem Anbieter die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen zu.
(9) Barrierefreiheit. Eine barrierefreie Gestaltung nach den Vorgaben des BFSG wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist. Ob der Kunde diesen Anforderungen unterliegt, prüft er selbst.
(10) Referenz. Der Anbieter darf die erstellte Website unter Nennung des Kundennamens als Referenz benennen, wenn der Kunde dem zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Die Zustimmung ist freiwillig, für den Vertragsschluss ohne Bedeutung und jederzeit formlos für die Zukunft widerrufbar; der Anbieter entfernt die Nennung nach einem Widerruf umgehend. Ohne Zustimmung erfolgt keine Nennung. Näheres regelt die Datenschutzerklärung.
§ 19 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern gilt dies nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(2) Der Gerichtsstand richtet sich bei Verbrauchern nach den gesetzlichen Vorschriften. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Geschäftssitz des Anbieters.
(3) Änderungen und Ergänzungen dieser Bedingungen bedürfen der Textform. Individuelle Vereinbarungen, die im Einzelfall ausdrücklich mit dem Kunden getroffen werden, haben stets Vorrang vor diesen Bedingungen.
Stand: August 2026
Widerrufsbelehrung & Muster-Widerrufsformular
Als Verbraucher haben Sie ein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag im Fernabsatz (z. B. telefonisch oder per E-Mail) oder außerhalb meiner Geschäftsräume (z. B. bei Ihnen zu Hause) geschlossen wurde. Sie können mir Ihren Widerruf jederzeit formlos mitteilen – telefonisch, per Brief, per E-Mail an kontakt@kusch-it.de oder mit dem unten stehenden Muster-Formular. Eine besondere Form ist nicht erforderlich.
A. Dienstleistungen (IT-Service, Einrichtung, Reparatur, Datenrettung)
Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir – Leon Kusch, Kusch-iT, Fritz-Fischer-Str. 1, 79379 Müllheim i. M., Telefon 0173 2979861, E-Mail kontakt@kusch-it.de – mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten abgedruckte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie mir einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie mich von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
B. Lieferung von Hardware und Ersatzteilen
Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Die Erklärung erfolgt wie unter A. beschrieben.
Folgen des Widerrufs. Die Rückzahlung erfolgt wie unter A. beschrieben; erstattet werden auch die Lieferkosten, mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von mir angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben. Ich kann die Rückzahlung verweigern, bis ich die Waren wieder zurückerhalten habe oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie mich über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an mich zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren, soweit nicht in gesetzlich geregelten Sonderfällen etwas anderes gilt. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
C. Kombinierte Aufträge (Hardware zusammen mit Installation/Einrichtung)
Umfasst ein Auftrag sowohl die Lieferung von Hardware als auch damit verbundene Leistungen (z. B. Installation, Einrichtung, Datenübertragung), gelten für den Warenanteil die Regeln unter B. und für den Leistungsanteil die Regeln unter A. Für die Berechnung von Fristen und einem etwaigen Wertersatz wird nach diesen Anteilen unterschieden. Wann das Widerrufsrecht im Einzelnen erlischt, richtet sich nach dem jeweiligen Anteil (siehe Abschnitt E).
D. Digitale Inhalte (Lizenzschlüssel, Downloads)
Liefere ich Ihnen digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger übergeben werden – etwa einen Lizenzschlüssel oder einen Download-Link –, gilt ebenfalls die vierzehntägige Frist ab Vertragsschluss; die Erklärung erfolgt wie unter A. beschrieben.
Vorzeitiges Erlöschen. Ihr Widerrufsrecht erlischt in diesem Fall nach § 356 Abs. 5 BGB bereits mit Beginn der Ausführung, wenn Sie
• ausdrücklich zugestimmt haben, dass ich vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginne,
• bestätigt haben, dass Sie damit Ihr Widerrufsrecht verlieren, und
• ich Ihnen diese Zustimmung und Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger bestätigt habe (§ 312f Abs. 3 BGB).
Solange eine dieser Voraussetzungen nicht vorliegt, bleibt Ihr Widerrufsrecht bestehen. Zustimmung und Bestätigung halte ich über die entsprechenden Felder im Auftragsformular bzw. in der Auftragsbestätigung per E-Mail fest.
E. Erlöschen und Ausnahmen
Das Widerrufsrecht erlischt bei Dienstleistungen, wenn ich die Leistung vollständig erbracht habe und Sie vor Beginn ausdrücklich zugestimmt und Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verlieren.
Ein Widerrufsrecht besteht nach § 312g Abs. 2 BGB unter anderem nicht bei
• dringenden Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten, bei denen Sie mich ausdrücklich aufgefordert haben, Sie aufzusuchen (dies gilt nicht für darüber hinaus erbrachte Leistungen oder zusätzlich gelieferte Waren),
• Waren, die nach Ihren Vorgaben angefertigt oder eindeutig auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind,
• versiegelten Datenträgern oder Software, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Wurde der Vertrag außerhalb meiner Geschäftsräume geschlossen – etwa bei Ihnen zu Hause –, muss Ihr Verlangen nach vorzeitigem Leistungsbeginn auf einem dauerhaften Datenträger festgehalten werden. Hierfür verwende ich ein entsprechendes Feld im Auftragsformular.
F. Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Leon Kusch, Kusch-iT, Fritz-Fischer-Str. 1, 79379 Müllheim i. M., E-Mail: kontakt@kusch-it.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ____________________
Name des/der Verbraucher(s): ____________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________
Datum: ____________________
(*) Unzutreffendes streichen.
Stand: August 2026
Altbatterien & Altgeräte
Rücknahme von Altbatterien und Altakkus
Weil ich Laptop-Akkus austausche und Geräte mit eingebauten Akkus und Batterien liefere, gelten für mich die Vorschriften der Verordnung (EU) 2023/1542 (EU-Batterieverordnung) in Verbindung mit dem Batterierecht-Durchführungsgesetz (BattDG). Daraus ergibt sich für Sie Folgendes:
Altbatterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie sind gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien und Akkus einer getrennten Sammlung zuzuführen. Unentgeltlich abgeben können Sie sie bei jeder kommunalen Sammelstelle Ihres Landkreises sowie bei den Rücknahmestellen des Handels – etwa in Super- und Baumärkten oder im Elektrofachhandel.
Rücknahme durch mich. Ich betreibe kein Ladengeschäft und unterhalte keine Annahmestelle. Eine Abgabe an meiner Anschrift ist deshalb nicht möglich. Zurück nehme ich dort, wo ich auch liefere und arbeite – bei Ihnen vor Ort im Rahmen eines Auftrags: Tausche ich einen Akku oder eine Batterie aus oder liefere ich Ihnen ein Gerät, nehme ich das Altteil auf Wunsch unentgeltlich mit und führe es der ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Das Gleiche gilt für Altbatterien, die Sie mir bei einem ohnehin vereinbarten Termin mitgeben möchten. Außerhalb eines Auftrags nutzen Sie bitte die oben genannten Sammelstellen.
Bitte beachten Sie: Kleben Sie die Pole von Lithium-Akkus vor der Rückgabe ab oder verpacken Sie den Akku einzeln – so vermeiden Sie Kurzschlüsse und Brände. Beschädigte, aufgeblähte oder ausgelaufene Akkus geben Sie mir bitte nicht mit, sondern bringen Sie zur kommunalen Schadstoffsammelstelle; sagen Sie mir vorher Bescheid, ich helfe Ihnen bei der sicheren Verpackung.
Zeichenerklärung. Das Symbol der durchgestrichenen Mülltonne bedeutet, dass die Batterie nicht über den Hausmüll entsorgt werden darf. Zusätzliche Zeichen unter der Mülltonne stehen für enthaltene Schadstoffe: Pb für Blei, Cd für Cadmium, Hg für Quecksilber.
Rücknahme von Elektro-Altgeräten
Auch Elektro- und Elektronikaltgeräte dürfen nicht in den Hausmüll. Enthaltene personenbezogene Daten löschen Sie bitte vor der Abgabe in eigener Verantwortung – oder ich übernehme das für Sie.
Eine gesetzliche Rücknahmepflicht nach § 17 ElektroG trifft mich nicht: Sie gilt erst ab einer Verkaufs- beziehungsweise Lager- und Versandfläche von 400 m², und ich betreibe weder ein Ladengeschäft noch ein Lager. Für jeden zugänglich und kostenlos sind die Sammelstellen Ihres Landkreises sowie die Rücknahmestellen des Elektrohandels.
Im Rahmen eines Auftrags nehme ich Altgeräte trotzdem zurück: Ersetze ich ein Gerät oder ein Bauteil, nehme ich das Altteil auf Wunsch mit und führe es der ordnungsgemäßen Entsorgung über den Wertstoffhof zu. Dieses Angebot gilt für meine Kundinnen und Kunden im Zusammenhang mit einer von mir erbrachten Leistung – es ist ausdrücklich keine allgemeine Annahmestelle.
Stand: August 2026